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Die Wasserprobe ist das geheime Zulassungsritual für die Feuerprobe, bei der der Parabataibund geschlossen wird.


VorbereitungenBearbeiten

Vor der Wasserprobe müssen sich die zukünftigen Parabatai im Normalfall beim Rat anmelden und ihre Feuerprobe beantragen. Zu diesem Zeitpunkt dürfen sie auf keinen Fall etwas von der Wasserprobe wissen. Bevor der Rat seine Zustimmung gibt, wird das Ritual durchgeführt. Hierzu muss Wasser aus dem Lyn See geholt und aufbereitet werden, diese Aufgabe übernimmt für gewöhnlich ein Hexenwesen. Anschließend werden die zukünftigen Parabatai an einen ungestörten Ort gebracht und bekommen das aufbereitete Wasser, meist in Form eines Tees, verabreicht.


Die PrüfungBearbeiten

Sobald die Parabatai durch das Wasser bewusstlos geworden sind, beginnt ein Hexenmeister, üblicherweise der gleiche, der auch das Wasser aufbereitete, damit, mit ihrem Verstand zu arbeiten. Dabei werden beide miteinander verbunden, sodass sie in ihrer durch das Wasser ausgelösten Halluzination beieinander sind und miteinander reden können. Beide Parabatai werden in ihrer Halluzination durch eine ihnen beiden bekannte Umgebung geführt, bis sie plötzlich getrennt werden. Ab diesem Zeitpunkt führt ein von dem Hexenmeister eingeführter Leiter (der jede Gestalt haben kann), beide unabhängig voneinander durch ihr eigenes Unterbewusstsein. Letzten Endes wird man vor die Wahl zwischen zwei Personen gestellt: man rettet die eine und die andere stirbt. Eine der beiden Personen ist der ausgewählte Parabatai, die andere jemand, an dem einem sehr viel liegt. Durch das Seewasser und die Reise durch den eigenen Geist trifft man automatisch eine Entscheidung, die über den Ausgang entscheidet.


Das EndeBearbeiten

Nach dem Aufwachen aus der Halluzination wird man über das aufgeklärt, was geschehen ist. Für gewöhnlich wird man noch von einem Stillen Bruder untersucht, dann dürfen die Parabatai alleine miteinander sprechen. Je nachdem, welche Entscheidungen getroffen wurden, entscheidet der Rat, ob die Feuerprobe gestattet wird. Hat sich nur einer von beiden nicht für seinen Parabatai entschieden, wird der Antrag abgelehnt. Unabhängig vom Ausgang der Prüfung ist es den Teilnehmern untersagt, mit jemandem über die Wasserprobe oder ihre bloße Existenz zu sprechen.

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